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Gästebuch

zypernhunde

Diese und ähnliche Gefahrensituationen laufen heute bei uns ganz anders ab. Nähern sich z. B. Jäger mit ihren Hunden auf der Nachbarweide, treibt Serano, der Boss, die anderen beiden Jungs ganz nach vorne. Er ist dann auf unsere Unterstützung angewiesen, denn wir bauen uns zwischen Gefahr und den Tieren auf und mehr erwartet man nicht von uns. Die Jungs stehen dann ganz ruhig hinter uns. Fängt Gino an zu zappeln, wird er von Serano ganz schnell in seine Schranken verwiesen. Es klappt. Es bricht keine Panik mehr aus. Selbst Silvester stehen wir und schauen uns den bunten Silvesterhimmel draußen mit den Jungs an.  Ohne Chaya wären wir vielleicht nie so weit gekommen. Sein Urvertrauen in Michael hat Meilensteine gesetzt.

Ja, unser Chaya. Allgemein ist er nicht nur bei uns, sondern auch in der Herde, eher das Hätschelbaby. Er ist neugierig, aber teilweise auch störrisch. Wenn man streng zu ihm ist, mag er das gar nicht. Dann bekommt er einen Blick, als ob er jeden Moment losheulen würde.

 

Chaya befindet sich mitten in seiner Ausbildung. Michael und er sind sehr miteinander verbunden und es klappt schon richtig prima. Aber nur in kleinen Schritten, denn das Pferdchen ist ja doch noch ein kleiner Kindskopp. Immer häufiger kommt es vor, dass Chaya vorne am Zaun steht, weil er von seinem Menschen abgeholt werden möchte. Sie haben beide ihren Spaß. Viele mögen sagen, so bildet man kein Pferd aus, aber auch die Ausbildung läuft bei uns genauso unkonventionell wie unser gesamtes Zusammenleben mit unseren Tieren.